Vaupel

Für die Jugend da

Mein Name ist Andreas Vaupel, ich wurde am 02.11.1986 in Radevormwald geboren. Ich lebe in einer Patchwork Familie und habe zwei eigene Kinder. Von Beruf bin ich seit 2009 examinierter Altenpfleger.

In unserer Stadt wird eine Menge Geld ausgegeben – für Projekte, die in meinen Augen nebensächlich sind. Das wirklich Wichtige ist in dieser Stadt scheinbar komplett aus den Augen verloren worden.

In meiner eigenen Jugend habe ich erlebt, dass unsere schöne Stadt leider keine Stadt für Jugendliche ist. Schon damals musste sich Jugendliche ihre Beschäftigung selber Suchen, da die Stadt quasi nur ein Pflichtprogramm für die Jugend auf die Beine gestellt hat. Was leider nicht nur damals, sondern bis heute noch sehr traurig ist. Und was bleibt den Jugendlichen da, als zu versuchen, ihre Freizeit irgendwie außerhalb Radevormwalds zu verbringen? In Anbetracht der Situation im öffentlichen Nahverkehr (Häufigkeit der Busfahrten, “Grenzverkehr” zwischen VRS und VRR) ist nicht einmal das unproblematisch.

Die Notwendigkeit, unsere Stadt für diese jungen Menschen interessant zu machen, wurde und wird nicht gesehen.

Ich denke, dass es wichtig ist, sich als junger Mensch in die Politik der Stadt einzubringen, eine neue Ansicht beizusteuern und darauf aufmerksam zu machen, dass sich der Ruf unserer Stadt nicht durch hirnloses Geldausgeben verbessern lässt, sondern durch die Förderung unserer Zukunft, Investitionen in unsere Kinder und Jugend. Und dabei ist es überraschend, wie viel sich mit verhältnismäßig wenig Geld erreichen lässt. Die an der Geschwister-Scholl-Schule noch vor einigen Jahren durchgeführte Gewaltprävention hat den Steuerzahler sage und schreibe € 8.000 im Jahr gekostet – und viel gegen den Protest des LINKEN FORUMS trotzdem dem Rotstift zum Opfer, weil man auch symbolisch sparen müsste! € 8.000, das ist ein durchschnittliches Bürgermeistergehalt. Im Monat.

Ich persönlich möchte in einer Stadt leben die nicht nur nett aussieht, sondern auch mir und meiner Familie Möglichkeiten bietet. Ich will in dieser Stadt keine Angst haben müssen, auf welchen Weg meine Kinder geraten könnten.

Deswegen tue ich was: Ich bin ansprechbar! Ich will mit Jugendlichen gemeinsam, auf gleicher Augenhöhe, daran arbeiten, dass sie wieder gerne in Radevormwald sind.